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Der
Römerpfad in Assisi
1)
Wenn man auf dem Parkplatz der Piazza Matteotti ist, sieht man die Reste
römischer Mauern, die als Kanal für Wasserseeschlachten des Amphitheater
dienten. Innerhalb des Parkplatz, findet man Wegweiser mit dem Namen „via
Tecta". Dieser Weg war der ehemalige Wasserkanal. Am Ende dieses Pfades, am
Fahrstuhl des Parkplatzes, sieht man eine römische Mauer des ersten
Jahrhunderts v. C. Nun sind sie auf der „via San Gabriele dell
'Addolorata“. Folgen sie rechts dieser Straße und sie erreichen die Piazza
del Comune, wo sie das größte römische Denkmal Assisis sehen: Der Tempel der
Minerva. Dieser Tempel stammt aus der späten Republik, d.h. dem ersten
Jahrhundert. v. C. Es wurde auf Kosten des Gneo Cesium und Titus Cesium
Prisco, zwei von vier Magistraten(quatuorviri) errichtet, aber
wahrscheinlich nicht für die Minerva, wie man nach der Ausgrabung einer
weiblichen Statue glaubte. Nach der Entdeckung einer römischen Steintafel
glaubt man nun das er für Herkules war.
Die Fassade ist erstaunlich gut erhalten und ist noch in seinem
ursprünglichen Zustand. Sie hat sechs Säulen mit korinthischen Kapitellen,
die sich, aus Platzmangel auf dem Sockeln der Treppe in der Vorhalle
befindet. Über dem Tempel der Minerva wurde im Jahre 1539 die Kirche von S.
Maria gebaut und im siebzehnten Jahrhundert weitere Änderungen im Barockstil
angebracht. Der so genannten Tempel der Minerva, heute noch in seiner ganzen
Größe intakt, ist ein Beispiel heiligen römischen Architektur. Er wurde auf
einer der Terrassen der antike Stadt mit Blick auf den unteren Platz gebaut,
er wird als Forum bezeichnet.
Das Forum Romanum besteht aus einer viereckige Zelle mit einer sehr kurzen
Vorhalle, die sich derzeit unter einem Pavillon befindet. Die Zelle wurde in
kleinen Blöcken aus lokalen Kalkstein gebaut und mit Mörtel verbunden. Diese
kann man in der Fassade sehen, während die Seitenwände in die Kirche S.
Maria über Minerva eingebunden wurde. Sie ist aus dem siebzehnten
Jahrhundert. Über dem Sturz befand sich eine Inschrift mit Bronzebuchstaben,
die aber verloren ging. Durch seine Position ist der Inhalt klar. Sie ist
den Magistraten gewidmet, die den Tempel auf eigene Kosten erbauen ließen.
Der Zugang wurde durch zwei symmetrischen Treppen garantiert, der Teil der
Wand des Tempels war. Das Forum Romanum war mit rechteckigen Platten aus
Kalkstein gepflastert. Es war auf einem Säulengang von drei Seiten umgeben
und von dorischen Säulen getragen Das kann man auch in der virtuellen
Rekonstruktion des Museums im Forum Romanum sehen. Das Museum des römischen
Forums, findet man auf der Straße unter dem Platz und stellt eine
interessante Sammlung von Sarkophagen, Tafeln mit Inschriften und einer
großen Sammlung von Statuen, sowie Fragmente von Fresken und
Rekonstruktionen des römischen Domus die in Assisi und seine Umgebung
gefunden wurden, aus.
2)
Von
der Piazza Matteotti gelangt man auf die Via dell'Amfiteatro. Hier sieht man
die Ruinen des römischen Amphitheaters in kreisförmiger Anordnung, man
findet auch noch in privaten Vorhöfen Bögen und Wänden der römischen
Gebäude.
In Richtung San Rufino findet man den “Torrione”, eine Grabruine. Hier
findet man auch die Via Tectawieder.
Im Innenhof eines Zimmervermieters, findet man die Reste des römischen
Theaters. In der Kathedrale von San Rufino sieht man an der Basis des
Glockenturms einen Wassertank. In den Ruinen der alten Kathedrale findet man
Kapitelle und ein Sankophag mit den Resten des Bischofs San Rufino. Auf
diesem Sarkophag ist die Sage der Selene und Endimione eingemeissel. Nun
geht man bis zur „Piazza del Comune“ herunter bis zur „Via San Rufino“ man
geht hier auf den Reste einer römischen Straße. Innerhalb der Bar Sensi, in
der Piazza del Comune, sind die Reste eines Mosaikfußboden eines römischern
Gebäudes. Schließlich gelangen sie auf die Piazza del Comune, wo sie den
Tempel der Minerva und das Forum Romanum finden.
3)
Unterhalb der „Piazza del Comune“ findet man viele Reste römischer Mauern
innerhalbs und außerhalbs Restaurants, Privatwohnungen oder auf dem Platz
der neuen Kirche. Im Bereich gegenüber der Kirche Santa Maria Maggiore
wurden Ruinen vieler Häuser gefunden. Im Forum Romanum kann man die
Reproduktion der Häuser und die Reste von Fresken des Palastes des Gebaeudes
Giampè sehen, die zusammen mit anderen Fresken, gut erhalten sind. Im
Inneren der Bar Domus, Via Sant'Agnese, sehen Sie ein schwarz-weiß Mosaik
eines Hauses. Mit einem Besuch der „Casa della Musa“ kann man den Rundweg
beschließen. Sie befindet sich unter der Kirche “Santa Maria Maggiore“ und
der „Casa della Musa“ die auch „Properzio“ genannt wird. Es war eine
Bewohnung aus dem ersten Jahrhundert und es wurden hier mehreren Zimmern
gefunden, darunter auch ein Zimmer mit einem Steinfußboden aus verschiedener
Gelbschattierungen, ein weiteres Zimmer mit einem schwarz-weißen Fußboden,
mit roten Wänden und Gemälde die Pflanzen und Tiere darstellen, ein Korridor
mit gelben Quadrate und Kandelabern darüber hinaus auch eine Nische mit
Zeichnungen von Vögeln und Insekten in einer imaginären Hecke.
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